Tag fünf, oder das Umi ruft

Ab heute geht das herrum reisen los. Als erstes verschlug es uns noch Matsushima. Matsushima ist eine kleine Stadt nahe Sendai. Berühmt ist es für seine wunderschöne Buch, eine der drei schönsten Orte Japans.

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Ich weiß nicht wie gut das aussieht aber ich will hier mal ein Panoramafoto reistellen.

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An der gleichen Stelle fanden wir eine Gottesambeterin.

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Wir liefen durch diese kleine Stadtund genossen die schöne Bucht. Dabei fanden wir einen japanischen Teeladen, da gab es dann für uns grüner Tee und Dango, hmm war das gut.

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Später ging es über eine lange rote Brücke auf eine Insel wo wir weiterhin die Bucht betrachteten.

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Alles im allen eine schöne kleine Stadt. Der Zunami hat hier glücklicher weise kaum gewütet obwohl einigen Bäumen am Strand das Salzwasser garnicht gut bekommen ist. Wer nach Japan kommt sollte sich überlegen einen Tag für diesen Ort einzuplannen.
Am Abend gingen wir dan zu unserem heutigen Hotel in Morioka. Von dem Mann an der Rezeption ließen wir uns dann den Weg zu einem Wanko-Soba laden weisen. Die Geschichte von Wanko-Soba stell ich wohl noch als einen Zusatz rein. Aber jetzt begnüge ich mich mql nur mit den „Spielregeln“. Ja dieses Gericht hat Spielregeln. Man bekommt eine Schüssel, wenn diese leer ist, schüttet die Kelnerin eine kleine Schüssel Soba hinnein. Es gibt noch Toppings von dem man sich immer ein bischen zu den Soba gibt, da Soba kaum Eigengeschmack haben. 15 der kleinen Schüsseln entsprechen einer normalen Portion Soba. Man bekommt immer wieder nach geschenkt. Die einzige Möglichkeit das zu verhindern ist den Deckel der eigenen Schüssel auf die Schüssel zu legen. Das darf man aber nur, wenn die Schüssel leer ist. Vieleicht seht ihr nun wo das Problem ist, in diesem Moment legt die Kellnerin wieder eine Portion drauf. Es ist also ein Wettrennen zwischen Esser und Kellnerin. Da man zum Schluß ein Urkunde zur Anzahl der verschlungenen Schüsseln bekommt hat man natürlich auch einen Anreiz mehr zu essen. Queddy schafte 75 Schüsseln, sprich 5 normale Portionen. Bei mir war dort noch lange nicht Schluß. Zuerst zielte ich 60 Portionen an. Aber da ich noch gut konnte setzte ich mein Ziel auf 75 hoch. Auch hier ging es mir noch sehr gut und ich sagte mir: „Hey, 90 ist doch nicht mehr so weit.“ Das die Kellnerin einen anfeuert macht alles noch schlimmer ^^. Bei 90 war mein Ehrgeiz geweckt, mein neues Ziel waren 100 Schüsseln. Es wurde immer schwerer die Schüsseln zu beenden. Zwar fragte die Kellnerin, ob es meinem Magen gut geht, aber welcher Kerl wird einer Kellnerin gestehen, dass er kurz vor seinen Grenzen ist. Ich schaffte 100 Schüsseln und wollte den Deckel drauf setzten, plötzlich war da wieder eine Portion Soba drin. Ich ergab michmeinem Schicksal und schlürfte auch diese Portion runter. So schnell ich konnte schnappte ich mir den Deckel und setzte ihn auf die Schüssel. Da meinte die Kellnerin: „Da ist aber noch ein bischen Soba in der Schüssel.“ Ha, so einfach lass ich mich nicht reinlegen. Ich zeigte ihr die Schüssel, machte den Deckel wiedet auf und sofort wiedet zu. Damit war das Spiel beendet und ich hatte 101 Schüssel Wanko-Soba geschlürft, 6,7 normale Portionen. Dafür bekam ich nicht nur eine Urkunde sondern einen Pokal in Form eines kleinen Holz Schildes. Ein wirklich interessantes Essen.

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