Tag achtzechn, oder der Rehflüsterer

So, heute bin ich etwas früher zum schreiben gekommen, daher noch ein paar Nachträge zu gestern.
Okonomiyaki: bei Okonomiyaki handelt es sich um ein Gericht welches in der Hiroshima Art in Schichten aufgebaut ist. Teig, Nudeln, Salat, Sojasprossen, Fleisch und was man sonst so noch drauf tun kann und das Ei nicht zu vergessen. Oben drauf kommt dann noch eine Schöne Schicht Soße und grünes Pulver, keine Ahnung welche Pflanze dafür verwendet wird.
Peac Memorial Park: Queddy und ich haben uns dafür entschieden nicht ins Peace Memorial Museum zu gehen, da wir beide schon bei früheren Besuchen drin waren. Für jeden der noch nicht drin war kann ich es nur empfehlen aber ein zweites mal muss nicht sein. Der A-Dom war frühernein Finanzgebäude. Die Atombombe explodierte relativ genau über diesem Gebäude in der Luft. Das Kuppelförmige Dach schmolz aber die Wände blieben weitgehent in takt da die Kraft der Explosion direkt von oben kam.
Nun zum heutigen Tag. Wir machten uns morgens auf nach Miyajima. Viele werden den Ort kennen auch wenn ihnen der Name nichts sagt. Es handelt sich um die Insel auf der das berühmte Tori im Wasser steht.

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Hier zum Tori gehört nartürlich auch ein Schrein.

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Interessant an allem ist, dass bei Flut der ganze Schrein vom Wasser umgeben ist. Bei Ebbe kann man zum Tori laufen. Abgesehen davon gibt es viel zu zutrauliche Rehe.

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Das Bild wurde ohne Zoom aufgenommen, das Reh stand Quasi mit der Schnauze vor dem Objektiv. Zeitweise verfolgten uns zwei Rehe um an unsere Brote ran zu kommen. Die lassen sich auch von nichts abschrecken und ich dachte die Rehe in Nara sind aufdringlich.
Neben aufdringlichen Rehen und berühmten Tori gibt es einige nette Tempel.

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Am späten Nachmittag ging es dann nach Fukuoka. Leider regnete es wieder in Strömen. Wir gingen erstmal in den Tempelbezirk doch mussten wir feststellen, dass die Tempel um 16:30 schon zu sind.

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Deswegen gingen wir gleich zum Abendessen über. Diesmal in einem Kleinen Schuppen am Fluß.

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Ach ja, warum wir in letzter Zeit pech mit dem Wetter haben liegt daran, dass zwei Taifune (Klugscheißer Modus an: Taifun setzt sich aus den japanischen Worten Tai = Groß und Fun = Wind zusammen) über Japan ziehen. Wir bekommen zur Zeit nur die Ausläufer ab und bis auf das schlechte Wetter ist alles ganz gut. Bis dann, euer Xerber.

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2 Antworten zu “Tag achtzechn, oder der Rehflüsterer

  1. Hallo xerber, schön von Dir zu lesen. Ohren geschmeidig halten, jetzt kommt der Taifun. . .

    Liebe Grüße
    aus Berlin
    Thomas

    • nee, der Teifun hat uns komplet verfehlt. Inzwischen zieht er nach Norden ab und ist für ganz Japan ungefährlich. Hat aber viele otprte in Oak, Tokyo, Sendai und Morioka unter Wasser gesetzt.

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