Tag zwanzig, oder Ashe auf mein Haupt

Hallo, gestern hab ich euch von dem schwarzen Pulver auf den Straßen in Kagoshima erzählt. Nun stellt sich die Frage, was ist dieses Pulver und warum streuen es die Kagoshimia-aner auf ihre Straßen. Bei dem Pulver handelt es sich um Asche und die Japaner streuen es nicht auf ihre Straßen. Gestreut wird von dem hier:

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Bei dieser Insel handelt es sich um Sakurajima, einer Insel mit etwa 27km Umfang. Wobei, dass stimmt nicht, es ist eine Halbinsel, aber dazu später mehr. Der Berg auf der Insel ist ein aktiver Vulkan, der von Zeit zu Zeit Asche Wolken aus stößt und wenn der Wind richtig steht bekomt Kagoshima schwarze Asche ab.

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Der Vulkan spuckt mehrmals am Tag diese Aschewolken aus und manchmal spuckt er auch Lava. Einer dieser Eruptionen verband die Insel mit einer Halbinsel, womit aus der Insel eine Halbinsel wurde.
Trotzdem leben hier viele Menschen. Die Kinder gehen mit Schutzhelmen zur Schule um im Fall eines Ausbruches vor kleinen Splittern sicher zu sein. Asche und Sclamm machen es den Leuten auch nicht einfacher. Hier ein Tori, was vom Auswurf fast vergraben wurde:

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Auf dem fruchtbaren Boden bauen die Leute zum einem die größten Daikon (eine Art Rettich) an und die kleinsten Mandarinen.

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Nach einer geführten Bus Tour gingen wir in Sakirajima noch in ein Onsen welches an ein Hotel angeschlossen ist. Im Onsen ist der Schrein des Drachen Gottes, daher darf man hier nicht nackt baden sondern muss ein Yukata (Nennen wir es mal heute einfach Bademantel) anziehen, dass das Onsen im offenen ist und einen Ausblick aufs Meer hat spielt wahrscheinlich auch eine Rolle. Da man nicht nackt ist, gehört dieses Onsen zu den wenigen, wo nicht nach Geschlecht getrennt wird, leider kamen eine schönen Japanerinnen ins Bad, verdemmt.
Als wir die Insel verließen gab es vom Vulkan noch ein Abschieds Geschenk.

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Ein wirklich interessanter Ort. damit haben wir den südlichsten Punkt unserer Reise erreicht. Von nun kann es nur noch nördlicher werden. Bis morgen, euer Xerber.

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