Tag einundzwanzig, oder bitte nicht Atmen

Heute verschlug es uns zum Aso-san. Wieder ein sehr aktiver Vulkan.

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Wir liesen uns von einem Bus zur Seilbahnstation fahren, von wo aus wir zum Krater wollten. An der Seilbahnstation angekommen mussten wir entsetzt feststellen, dass Aso-san gerade seine Umgebung so sehr mit giftigen Gasen füllte, dass 1km um den Krater niemand sein durfte. Sprich die Fahrt weiterhinnauf war verboten. Von diesem Schicksalsschlag getroffen gönnten wir uns zuerst ein Eis.

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Dieses mal ist die Geschmacksrichtung Süßkartoffel. Eigentlich ein sehr netter Geschmak. Als wir aus dem Eisladen rauskamen sahen wir, wie eine Lamge Schlange Autos den Aso-san hoch fuhren. Der Kraterrand war wieder so weit begehbar. Wir also zum Bus, der uns weiterruf tragen sollte. Oben angekommen roch man auch gleich den Schwefel in der Luft. Schon nach kurzer Zeit fühlte man ein leichtes Kratzen im Halz, keiner blieb vom Husten verachont den diese Luft erzeugt. Am Kraterrand war such zu sehen, woher diese Gase her kamen.

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Nachdem wir uns den Vulkan schön angeschaut hatten gingen wir nochmal in den Souvenier Laden. Als wir da uns umschauten, kam ein Mann mit Mundschutz, schwarzer Jacke und Mäßgerät auf Queddy zuund machte mit den Armen ein X. Der Kraterrand wurde Evakuiert, die giftigen Gase hatten ein bedänkliches Level erreicht.
Unten bei der Seilbahnstation angekommen, musste ich feststellen, dass mein Strohhut auch mich inzwischen zu einer Sehenswürdigkeit gemacht hat. Eine alte Dame wollte ein Foto von mir, zwei Kerle ein Foto mit mir (aufgenommen von jeweils 4 Kameras) und noch eine andere alte Dame wollte ein Foto mit mir. Leider viel mir erst zu spät ein auch ein Foto mit den Japanern zu wollen. Naja, dass nächste Mal.
Nach dem Fotoshooting und einer Wanderung im Umland von Aso-san ging es mit dem Zug zu unserem Nachtlaga, Beppu. Beppu ist bekannt für seine vielen Onsen. Hier gibt es so viele Onsen, dass selbst unser Hostel ein eigenes besitzt. Wir zogen auch sofort los in ein Onsen in unserer Nähe. Hier nahmen wir mal kein normales Bad, sondn ein Sandbad. Beim Sandbad wird man bis auf den Kopf in heisem Sand von netten Damen eingegraben, errinert ein wenig an die Zeit wo man sich als Kind am Strand eingebudelt hat. Der Sand ist warm, auch wenn man die Wärme interessanter weise kaum spürt. Es ist wirklich eine interessante Erfahrung. Die Sandmassen drücken einem auf Brust und Bauch was das atmen leicht erschwärt. Die Wärme nimmt man zwar kaum war aber trotzdem schwitzt man sehr stark. Der Schweiß fängr irgendwann auch an zu kitzeln doch die Hände sind ja im Sand also kann man nichts dagegen tun. Nach 15min darf man dann auch aufstehen.
Das wars dann für heute, morgen stehen mehr Onsen auf der Liste. Bis dann, euer Xerber.

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