Tag dreiundzwanzig, oder vier gewinnt

Gleich am Morgen ging es heute nach Zentsuji, einem kleinem Ort auf der Insel Shigoku. Hier findet man den gleichnamigen Tempel. Auf dem Weg zu diesem Tempel begegneten wir einer alten Dame, wir haben nicht ganz verstanden was sie uns sagen wollte, doch gab sie uns diese kleinen Figuren, gemacht von ihrer Tochter:

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Was wir inzwischen aus dem Gespräch entschlüsselt haben, oder glauben entschlüsselt zu haben ist, scheinbar wird ist die alte Dame 77 geworden. Ihre Tochter hat diese Figuren gemacht und die Mutter verteilt sie jetzt. Scheinbar eine Art Ritual für Glück. Aber wie gesagt, wir haben sie nicht so ganz verstanden.
Der Zentsuji Tempel ist wirklich groß und gehört zu den 88 Tempel auf Shigoku. Hier sieht man viele Pilger, und das Fotographieren des inneren Raums ist erlaubt, juhuu.

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Neben diesem Altar gibt es einen unterirdischen dunklen Pfad der mehr als 100m lang ist und wenn ich dunkel sage meine ich dunkler als eine mondlose Nacht weit ab von Städten mit geschlossenen Augen. Dieser Gang raubt einem komplett den Sehsinn. Was sehr interessant ist. Queddy ging den Gang vorraus und obwohl ich ihn wirklich nicht sehen konne, so wusste ich doch sehr genau wann ich zu nahe kam und wann er abbog. Verständlicher weise hab ich kein Foto von dem Gang, malt euch einfach ein komplett schwarzes Bild.
Da wir noch Zeit hatten besucht wir noch einen kleinen Schrein. Danach ging es sofort weiter nach Okayama. Hier besuchten wir das örtliche Schloß. Es wird aufgrund seiner Dachfarbe auch als schwarzer Rabe bezeichnet.

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Im Schloß ist wie meist ein Museeum, hier hab ich mich von meinen Dienern durch tragen lassen ^^.

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Nach dem Schloß folgte der Garten neben an. Mir gefallen diese japanischen Gärten wirklich gut.

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Am Abend sind wir nach Kyoto, der alten Hautstadt, gefahren. Hier sind wir gleich wieder mal Okonomiyaki essen gegangen. Aber das Okonomiyaki hier ist anders als in Hiroshima.

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In Hiroshima werden die Sachen geschichtet, hier packt man alles in den Teig und brät das gemisch. Zum schluß noch eine kleine Sache zur Farbwahrnehmung, Japaner bezeichnen dieses Getränk als blauer Apfel.

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Wo wir Eindeutig von grün reden würden sprechen die hier von blau. Achon interessant. Bis dann, euer Xerber.

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2 Antworten zu “Tag dreiundzwanzig, oder vier gewinnt

  1. Aloha,
    erst mal ein kleiner Schreibfehler: Shikoku.
    Den Gang auch in gebückter Haltung mit einer Hand an der Wand und der anderen über dem Kopf abgegangen aus Angst sich den Kopf anzuhauen?
    Hat mich damals echt erstaunt, dass ich da mit meinen 1,75m problemlos durch gehen konnte und noch einiges an Platz zwischen Kopf und Decke war.
    Und was für Japaner blau und was grün ist, ist immer wieder lustig. Mich hat neulich eine Japanerin darauf aufmerksam gemacht, dass die Ampel blau ist. In Deutschland! In Japan hat die Ampel ja wenigstens einen leichten Blauton, aber doch nicht in Deutschland.

  2. Okay, hab beide Schreibweisen gefunden, da aber die offizielle Seite Koku nutzt werde ich das korrigieren sobald ich permanentes Internet wieder habe.
    Was die Hoehe des Ganges angeht, ich bin nicht gebaeugt gegangen, da ich typische japanische Koerpergroesse habe.

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